Klettern

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Klettern und Bergsteigen

Die ganze Nordseite des Schächentals mit ihrem rauen, zerklüfteten Kalk gehört zu den Kletterjuwelen im Urnerland. Die ganze Kette ist mehr oder weniger miteinander verbunden und trotzdem ist jeder Felskopf ein Ziel und ein Erlebnis für sich. Da und dort finden sich zwar brüchige Passagen, aber meistens wird man von gutem Fels begleitet. Meist eher in gemässigten Schwierigkeitsgraden unterwegs, finden sich hier bestens abgesicherte aber auch anspruchsvolle Mehrseillängenrouten. Der Biel hat nicht nur ein Riesenangebot an Kletterfelsen, sondern auch das Ambiente, das für einen unvergesslichen Klettertag sorgt. Der Zustieg erfolgt über herrliche Alpwiesen und der Ausblick auf die Urner Hochalpen lassen manches Kletterherz höher schlagen. Dank der sonnigen Südlage kann man hier auch im Winter klettern.

Anmarsch zu den Kletterrouten            

  • Biel – Höch Nossen 
  • Biel – Gandalp - Spilauerstock - Steiglein
  • Biel – Marchstöckli Mättental 
  • Biel – Kaiserstock 

Klettersteig Fruttstägä

«Eines muss ich gleich vorne weg erwähnen: hier ist's wirklich richtig schön und die Uhren ticken anders. Voll im positiven Sinne gemeint. Das geht schon mit der Fahrt mit der (nostalgischen) Luftseilbahn los. Und touristisch ist hier definitiv nichts überlaufen, was hoffentlich noch lange so bleibt. Genau das macht's nämlich aus. Der Steig selbst von der Bergstation aus und wieder zurück ist eine schöne Halbtagestour. Zustieg ist realitisch in einer Stunde von der Bergstation zu bewältigen. Eine Schwierigkeitsbewertung mit C/D für die Schlüsselstelle im unteren Teil halte ich auch für OK. Ist man dann am ersten Notausstieg vorbei, sind alle weiteren "kniffligeren" Stellen deutlich durch Tritthilfen entschärft. Etwas luftig unter den Füßen, ohne dabei klettertechnisch wirklich schwer zu werden, wird es auf dem Stückchen zum "Bänkli" und kurz noch darüber hinaus. Kleines Schmankerl dann zum Schluss die 3-Seil-Brücke. Der Abstieg selbst erfolgt auf einem kleinen Steiglein (blau-weiße markiert) zurück zum EInstieg. Dieses Stück könnte bei Nässe durchaus rutschig, weil erdig, werden. Alles in Allem aus meiner Sicht eine gelungene Sache, die leider etwas kurz ist. Den Steig kriegt man, denke ich, ohne zu Hetzen und zu Dränglen locker in einer Stunde durch.»
Eintrag aus http://www.klettersteig.de